„Verfahren, die schnell in der Lage sind, Perspektiven zu eröffnen, und nicht dazu führen, dass politischer Streit entsteht. Denn sonst wären Blockadesituationen und Akzeptanzprobleme zu erwarten. Insofern liegt auf diesem Modellverfahren ein besonderes Augenmerk.“

Dr. Thomas Welter, Bund Deutscher Architekten

„Wir haben heute einen Baukasten mit Bausteinen für beliebige unterschiedliche rein technisch denkbare Möglichkeiten gezeigt bekommen. Es braucht jetzt eine sehr breit gestreute Umfrage, wer die Einzigartigkeit gerade dieses ganz besonderen Gebäudes nutzen möchte und an diesem Standort bereit ist zu investieren. In einem zweiten Schritt wäre zu prüfen, ob die avisierten Nutzungen angemessen sind, bzw. sich mit den möglichen Nutzungen der Charité vertragen.“

Dr. Beatrix Burtin, Oberste Denkmalschutzbehörde

„Ich sehe ganz viele Potenziale, wie man mit Teilnutzung, Teilaktivierung schon mal anfangen könnte. Das zu finanzieren scheint mir eher unproblematisch und meiner Erfahrung nach braucht man auch nicht wahnsinnig viel Geld, um sich der Sache zu nähern.“

Dr. René Hartmann, Wüstenrot Stiftung

„Für die Charité als Nachbar ist wichtig, was an diesem Ort Neues entsteht. Es soll ein Zukunftsort sein, deshalb braucht der Bestand eine Akzeptanz und die neue Struktur muss sich mit dem Stadtraum vernetzen. Die Forschungs- und Wissenschaftslandschaft als starke Säule in Berlin kann sich mit Kunst und Kultur gegenseitig stärken.“

Jochen Brinkmann, Charité Universitätsmedizin Berlin