Werkstatt

#01

"Der Mäusebunker. Die Realitäten und Potenziale des Bestands" dient der Klärung des baulichen Zustandes, also der nötigen und der möglichen Eingriffe in die denkmalwerte Substanz.

Werkstatt I: Der Mäusebunker. Die Realitäten und Potenziale des Bestands

6. Oktober 2022 im DAZ – Deutsches Architektur Zentrum

Die erste Werkstatt im Modellverfahren Mäusebunker diente dazu, die „Realitäten“ des Gebäudes herauszuarbeiten. Im Hinblick auf eine denkmalgerechte und ökologische Sanierung im Bestand wurden die Strukturen des Tragwerks, der Fassade, die spezifische Gebäudetechnik mit ihrer Lüftungsanlage, die Schadstoffbelastung sowie verschiedene Dimensionen des kulturellen Werts des Mäusebunkers betrachtet, um Wege für tragfähige Zukunftskonzepte aufzuzeigen.

 

Dazu wurden zusammen mit Partner*innen aus Verwaltung, Fachwelt und Zivilgesellschaft in der 1. Fachwerkstatt zunächst die Realitäten des Bestands in Input-Vorträgen betrachtet. In Response-Vorträgen wurden diese vor allem mit Blick auf die Potenziale vorgestellt, welche dann im weiteren Verlauf zusammen mit allen Werkstattteilnehmer* innen Bezug auf den Mäusebunker weiter ausgelotet wurden.

Ein Foto von den Teilnehmer*innen an dem Konferenztisch während der Werkstatt I.
Die Teilnehmer*innen während der Werkstatt I.

Bild: Lioba Keuck Fotografie

  • In welchem baulichen Zustand befindet sich der Mäusebunker?

  • Wie bewerten Fachexperten die Möglichkeiten unter den baulich-technischen Begebenheiten?

  • Wie im Hinblick auf die kulturellen und denkmalfachlichen Werte?

  • Für welche künftigen Nutzungen eignet sich das Gebäude und für welche nicht?

  • Welche Chancen und Risiken liegen in der Sanierung?

 

 

TEILNEHMER*INNEN

 

Einführung:

  • Dr. Christoph Rauhut, Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamt Berlin

 

Moderation:

  • Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer des Bund Deutscher Architekten BDA
  • Ludwig Heimbach, Architekt, Kurator und Mäusebunkerexperte

 

Input-Vorträge:

Haltung und Konzepte der SenSBW mit Blick auf ein Experimentieren mit dem Gebäude

  • Manfred Kühne, Leiter Abteilung II Städtebau und Projekte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

 

Der Ist-Zustand des Mäusebunkers aus Sicht der Charité

  • Jochen Brinkmann, Leitung Geschäftsbereich Bau der Charité Universitätsmedizin Berlin

 

Response-Vorträge:

Erfahrungen der Wüstenrot Stiftung zur Wahrung ‚schwieriger‘ Bestandsarchitektur

  • Dr. René Hartmann, Wüstenrot Stiftung

 

Ansätze aus dem Natural Building Lab für einen experimentellen Umgang mit dem Mäusebunker

  • Dr. Nina Pawlicki, Natural Building Lab TU Berlin

 

Erkenntnisse aus dem Seminar „Experiments on Architecture and Nature @Mäusebunker“ an der ETH Zürich: der Mäusebunker als Anti-These

  • Prof. Matthias Rudolph, Transsolar / ABK Stuttgart

 

Tragwerk und Bauphysik – die Perspektive der Ingenieure

  • Prof. Dr.-Ing. Christoph Gengnagel mit Elena Ambacher und Tobias Michnik, Büro Bollinger Grohmann

 

 

Teilnehmende an der Debatte:

  • Birgit Bickmann, Charité Universitätsmedizin Berlin
  • Michaele Brunk, Untere Denkmalschutzbehörde Steglitz-Zehlendorf
  • Dr. Beatrix Burtin, Oberste Denkmalschutzbehörde/UNESCO-Welterbe der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
  • Dr. Thorsten Dame, Landesdenkmalamt Berlin
  • Francesca Ferguson, Make_Shift
  • Laura Fogarasi-Ludloff, Ludloff Ludloff Architekten
  • Kerstin Lassnig, Landesdenkmalamt Berlin; Nadine Mauritz, Charité
  • Christoph Noack, Fachbereichsleiter Stadtplanung Steglitz-Zehlendorf
  • Markus Penell, Ortner & Ortner Baukunst
  • Dr. Christoph Rauhut, Landesdenkmalamt Berlin
  • Anja Wiese, Wiese & Janik Büro für Denkmalpflege
  • Gerry Woop, Staatssekretär für Europa in der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Fotodokumentation:

Lioba Keuck

Gastgebende Institutionen:

Charité Berlin

Landesdenkmalamt Berlin

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Kooperationspartner:

Bund Deutscher Architekten BDA/ Deutsches Architektur Zentrum DAZ